Den Auftakt bilden vier leichtfüssige Miniaturen für Geige und Cello aus den Acht Duos op. 39 (1909) des russischen Komponisten Reinhold Glière. Es folgt das Hauptwerk des Abends, Anton Bruckners Streichquintett F-Dur für zwei Geigen, zwei Bratschen und Cello, komponiert 1878/79. Dieses kammermusikalische Werk ist ein Unikum im Schaffen des österreichischen Komponisten, der vor allem für seine symphonische Musik bekannt ist. Formal steht es mit verschiedenen in denselben Jahren entstandenen Symphonien in engem Bezug und erzeugt mit den einheitlicheren klanglichen Mitteln einer Streicherformation eine eigene, ebenbürtig harmonische Klangwelt.
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