Zbigniew Bujarski (1933-2018) war ein polnischer Komponist und Maler. Bujarski studierte von 1955 bis 1958 Dirigieren und von 1956 bis 1960 Komposition an der staatlichen Musikhochschule von Krakau bei Stanisław Wiechowicz. Von 1959 bis 1961 war er Redakteur beim Polnischen Musikverlag in Krakau, danach bis 1967 Lehrbeauftragter für Musik und Dramaturg der Philharmonie Rzeszow. 1972 wurde er Dozent an der Musikakademie Krakau, von 1978 bis 1986 Dekan der Fakultät für Komposition, Dirigieren und Musiktheorie. Seit 1992 ist er Professor für Komposition. Für seine Komposition Strefy wurde er 1961 mit einer ehrenden Erwähnung beim Wettbewerb junger polnischer Komponisten ausgezeichnet. 1964 gewann er den zweiten Preis beim Grzegorz-Fitelberg-Kompositionswettbewerb. Beim Internationalen Komponistenrostrum der UNESCO 1967 in Paris wurde seine Komposition Contraria mit einer ehrenden Erwähnung ausgezeichnet. 1978 gewann hier seine Musica domestica den zweiten Preis. Weitere Preise wurden ihm vom polnischen Kultusministerium (1979 und 1987), dem polnischen Komponistenverband (1984) und der Stadt Krakau (1984) verliehen.
Sie konnten Kompositionen von Zbigniew Bujarski hören am:
Samstag, 5. Oktober 2013, 19 Uhr
Skulpturhalle Basel, Mittlere Strasse 17, 4056 Basel:
Largo per viola e due violoncelli (2013, Schweizer Uraufführung)
Sonntag, 28. März 2004, 19 Uhr
Museum Kleines Klingental, Basel:
«Orniphania» für Violoncello und Klavier (2001)
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